Satzung

§ 1 Name und Sitz

1.1 Der Name des Vereines ist: Innovationsvereinigung für die Deutschen Wirtschaft - IDWI.

1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und soll im Vereinsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main eingetragen werden und führt dann den Zusatz e.V.

1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

2.1 Zweck des Vereins ist es, die Innovationskraft der Unternehmen (Entwicklung von neuen Produkten und Prozessen) durch einen branchenübergreifenden Austausch zu fördern. Dazu werden zu besonderen Innovationsthemen Konferenzen und Arbeitskreise geschaffen, die einen intensiven Austausch auf Führungsebene der Mitgliedsunternehmen zulassen. Im Besonderen sollen dabei Verfahren und Methoden des Innovationsmanagements, der Ideenfindung- und –bewertung, sowie der Trend- und Technologieforschung weiterentwickelt werden.

2.2 Studien und Publikationen zur Identifizierung, Umsetzung und Vermarktung von Innovationen werden als Grundlage für Entscheidungen wissenschaftlich fundiert entwickelt und aufbereitet.

2.3 Kooperationen in Forschung, Entwicklung und Vermarktung werden unternehmensübergreifend vorbereitet und moderiert.

2.4 In Sonderveröffentlichungen, gemeinsam mit kompetenten Medienpartnern, erhalten die Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, besondere innovative Leistungen vorzustellen.

2.5 Gemeinsame branchenübergreifende Innovationsinitiativen gegenüber der Bundesregierung und den Gremien der EU werden eingeleitet und konsequent verfolgt.

2.6 Austauschprogramme und Innovationspreise fördern Qualität und Motivation.

2.7 Internationale Innovationsverbindungen werden geknüpft und eine Innovationsdatenbank zu Produkten und Services gepflegt.

2.8 Jährlich treffen sich die Spitzen der Mitgliedsunternehmen zu einem persönlichen Austausch in innovativem Ambiente. Die Auswahl der Themen, Referenten und Gäste verspricht ein hohes Medieninteresse.

§ 3 Gemeinnützigkeit

3.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

3.2.1 Die Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Vereinsmitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

3.2.2 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.2.3 Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vermögen des Vereins. Jede Vermögensverteilung während des Bestehens des Vereins oder bei seiner Auflösung ist ausgeschlossen. Bei Auflösung des Vereins muss das Vereinsvermögen der Stiftung Deutsche Krebshilfe e. V. Bonn, zur ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige Zwecke zugeführt werden.

3.2.4 Die satzungsgemäßen Mitteilungen an die Mitglieder des Vereins erfolgen schriftlich. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Mitgliedschaft und Beiträge

4.1 Mitglieder können natürliche (als persönliches Mitglied) oder juristische (als korporatives Mitglied) Personen werden, die bereit sind, die Satzung und dessen Ziele anzuerkennen und zu unterstützen. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit nach Vorlage eines schriftlichen Antrages. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.

4.2 Die Mitglieder entrichten Beiträge. Deren Höhe und Fälligkeit legt die Mitgliederversammlung fest.

4.3 Die Mitgliedschaft endet:

4.3.1 durch den Tod eines persönlichen Mitglieds oder die Insolvenz eines korporativen Mitglieds,

4.3.2 durch den freiwilligen Austritt; er kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen und muss mindestens 6 Wochen vor dessen Ablauf schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden,

4.3.3 durch den Ausschluss; er kann erfolgen, wenn das Mitglied dem Ansehen oder den Zwecken des Vereines grob zuwiderhandelt oder mit mindestens einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und trotz einer schriftlichen Mahnung in der vorgegeben Frist nicht bezahlt.

4.3.3 Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

4.3.4 Der Vorstand kann aus wichtigem Grund den Beitrag erlassen.

§ 5 Organe des Vereins

5.1 Die Organe sind:

     1. die Mitgliederversammlung
     2. der Vorstand.

§ 6 Mitgliederversammlung

6.1 Das oberste Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

6.2 Die Mitgliederversammlung soll einmal jährlich zusammentreten. Sie ist durch den Vorstand einzuberufen. Auf schriftlichen Antrag von mindestens 33% der Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung durch den Vorstand einzuberufen.

6.3 Die Mitgliederversammlung ist mitgliederöffentlich. Der Vorstandssprecher eröffnet die Versammlung, die er auch leitet. Ein Vorstandsmitglied fertigt ein Protokoll an. Die Mitglieder haben Rederecht.

6.4 Der Vorstand lädt die Mitglieder schriftlich unter Angabe des Tagungsortes, der Tagungszeit und der Tagungsordnung ein. Die Einladung erfolgt spätestens einen Monat vor Beginn der Tagung. Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens sieben Tage vor der Versammlung bei dem Vorsitzender schriftlich eingegangen sein. Über die Annahme von Anträgen zur Ergänzung der Tagesordnung, die erst bei der Hauptversammlung gestellt werden, beschließt die Hauptversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimme erforderlich. Stimmenthaltungen und ungültigen Stimmen bleiben außer Betracht.

6.5 Jedes Mitglied hat eine Stimme. Jedes Mitglied kann sich in der Mitgliederversammlung durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Mitgliederversammlung.

6.6 Über die Beschlüsse wird von einem Vorstandsmitglied ein Protokoll aufgenommen, das vom Vorstandssprecher und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Eine Kopie des Protokolls wird den Mitgliedern zugesandt.

6.7 Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

     1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes durch den Vorstand und dessen Entlastung.
     2. Wahl des Vorstandes.
     3. Entscheidungen über Anträge aus der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.
     4. Entscheidungen über die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge.
     5. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder Vereinsauflösung.

6.8 Der Vorstand entscheidet über den Erlass einer Geschäftsordnung. Diese muss durch die Mitgliedsversammlung mit einfacher Mehrheit genehmigt werden.

§ 7 Der Vorstand

7.1 Der Vorstand besteht aus mindestens drei (3) und maximal sieben (7) gleichberechtigten Mitgliedern, die persönliche Mitglieder des Vereins sein müssen. Zahl und Aufgabenzuordnung regelt die Geschäftsordnung.

7.2 Der Vorstand wählt für die Dauer von zwei Jahren den Sprecher. Er wird durch die weiteren Vorstandsmitglieder in der abwärts gehenden Reihenfolge des Lebensalters vertreten.

7.3 Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit.

7.4 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

7.5 Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied während seiner Amtszeit aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des Vorstandes.

7.6 Der Vorstand legt die Richtlinien der Arbeit fest und beschließt über die Verwendung des Vereinsvermögens.

7.7 Wahl des Vorstandes: Der Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Jedes Mitglied kann dazu seine Vorschläge für Kandidaten schriftlich beim Vorstand einreichen. Die Kandidaten müssen vor der Wahl der Kandidatur zustimmen.

§ 8 Satzungsänderungen

8.1 Änderungen der Satzung oder die Auflösung des Vereines bedürfen einer Mehrheit von 75% der anwesenden Mitglieder einer Mitgliederversammlung.

Festgestellt am 28. April 2006 in Frankfurt am Main

Die Satzung wurde gesehen, geprüft und bestätigt durch die Gründungsmitglieder.